Zahlen, Daten, Fakten

 

Hier wächst unser Wald


Der Forstbetrieb Heltorf hat eine Gesamtfläche von rund 2200 ha und liegt inmitten des Ballungsraumes zwischen Düsseldorf, Duisburg, Mülheim und Ratingen.

Das Klima ist stark maritim beeinflusst, südwestliche Winde überwiegen, die in der Regel feuchtmilde Meeresluftmassen heranführen. Der durchschnittliche Niederschlag im Jahr beträgt rund 830 mm. Die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei 10,5 ° C.

Die geologischen Verhältnisse des Waldgebietes sind stark wechselnd. So gibt es die Hügel und Gebirgswälle des Carbons im Osten im Ratinger Raum und die fast ebene Niederung des Rheines aus Schichten des Tertiärs und des Diluviums im Westen (Duisburg/ Angermund). Weitere Teile des Forstbetriebsbereiches sind mit Sanden, selten mit Löß, verschiedener Mächtigkeit abgedeckt.
Die vorherrschenden Bodenarten sind Sande, oft mit einer stauenden verdichteten lehmigen Schicht. Als Bodentyp dominieren sogenannte Braunerdepodsole und Grund- oder Stauwasser beeinflusste Gleyböden, teils mit einer starken Ortsteinschicht. Dies ist eine verhärtete Bodenschicht, an der sich die im Oberboden gelösten Eisen- und Humusteilchen ablagern und sie dadurch undurchlässig für Wurzeln macht.

Als potentiell natürliche Waldgesellschaften kommen im Bereich hauptsächlich Eichen-Buchen-Mischwälder vor. Je stärker wasserbeeinflusst der Boden ist, desto stärker ist die Eiche vertreten - bis hin zu Wäldern, die durch Erlen und Birken geprägt sind.

Aufgrund seiner besonderen Lebensraumtypen sind große Waldflächen zwischen Flughafen Düsseldorf und A 524 als sogenanntes FFH-Gebiet ausgewiesen worden. (FFH-Gebiet Überanger Mark)

 

 

Der jetzige Zustand der Wälder ist geprägt durch eine jahrhunderte lange Kulturgeschichte.
So lieferte der Wald im 19. Jahrhundert vorwiegend Bau- und Brennholz. Zudem war der Heltorfer Forst für die vielen Gruben der Region wichtiger Lieferant des notwendigen sog. "Grubenholzes", mit dem die kilometerlangen Stollen abgesichert wurden.

Heute wird das nachhaltig erzeugte Holz an die Säge-, Furnier-, Holzwerkstoff- und Papierindustrie vermarktet.
Da die Preise für Rundholz aus dem Walde schon seit Jahrzehnten nicht gestiegen sind, hat sich der Betrieb ein zweites wichtiges Standbein aufgebaut. Seit mehr als 30 Jahren integrieren wir Schmuckgrün-Flächen überwiegend aus Weymouthskiefer (Strobe) in die Wälder.

Dieser Wirtschaftszweig sichert auch den notwendigen Erfolg eines privaten Forstbetriebes. Dadurch kann der Wald als Ganzes auch für weitere Generationen erhalten und gepflegt werden.

 


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